Das was das Jahr 2010

Wir konnten am 12. November Peer Steinbrück im Haus Dacheröden in Erfurt begrüßen. Eine seltene Gelegenheit, dem ehemaligen Bundesfinanzminister ganz nahe zu kommen. Die interessante Diskussion wird vielen in Erinnerung bleiben. Mein Dank geht an die Mitorganisatoren und fleißigen Helfer, ohne die dies nicht möglich gewesen wäre. Am 07. Dezember fand eine Veranstaltung aus Anlass des Kniefalls in Warschau statt. Dort waren wir Kooperationspartner zusammen mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Thüringen und der TLZ – Thüringischen Landeszeitung.

Wir wollen im kommenden Jahr neben den bekannten Daten auch an den 40. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises erinnern.

Peer Steinbrück, Karin Baier, Raik- St. Ulrich (von links)

Peer Steinbrück, Karin Baier, Raik- St. Ulrich (von links)

Aber auch einen kritischen Blick auf die aktuellen Verhältnisse und das politische Geschehen wollen wir zukünftig richten. „Wer morgen sicher leben will, muss heute für Reformen kämpfen“ gilt heute umso mehr, als dass vor dem Hintergrund der Finanz- und Eurokriese Reformen in allen Bereichen der Gesellschaft dringend notwendig sind. Aber auch Fragen des sozialen Zusammenlebens und die Frage danach, wie viel Staat ist nötig und wie viel Staat muss man sich leisten, sind Themen, die 2011 in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert werden. Dazu wird es im nächsten Jahr Veranstaltungsangebote geben.

Ich lade Sie ein mitzuwirken und Ideen zu geben, damit unser Verein weiter sichtbar bleibt. Dabei ist aus meiner Sicht die Bewahrung des politischen Erbes von Willy Brandt Hauptbestandteil der Vereinsarbeit.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche und geruhsame Weihnachtszeit sowie ein erfolgreiches und friedvolles 2011.

Raik- St. Ulrich

Vorsitzender

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