40 Jahre Friedensnobelpreis an Willy Brandt – Veranstaltung am 14. Oktober 2011, 19.00 Uhr Kinoklub Erfurt

Aus Anlass des 40. Jahrestages der Verleihung des FriedensNobelpreises an Willy Brandt zeigen wir  die Dokumentation von Ruprecht Eser und Horst Schättle: ” Alltag und Routine in der Baracke in Bonn” (45 min)

Die Autoren begleiteten den Bundeskanzler eine Woche bei dienstlichen und privaten Terminen im Jahr 1981.

Unmittelbar nach der Berlin-Wahl vor 30 Jahren haben Ruprecht Eser und Horst Schättle den SPD-Vorsitzenden Willy Brandt für die Reihe “Momentaufnahmen” mit der Kamera begleitet. Eine Woche, in der Brandt seinen Aufgaben an der Basis, in der Bundeshauptstadt und seinen internationalen Verpflichtungen gerecht werden musste: Als es bei einem Bezirksparteitag um die innenpolitische Situation ging, beim sozialdemokratischen Familientreffen in Norddeutschland, bei Koalitionsgesprächen und Kontakten mit Helmut Schmidt und Herbert Wehner, bei der täglichen Routine in der “Baracke”, der Parteizentrale der Sozialdemokraten in Bonn.

Dabei wird nicht nur deutlich, wie Brandt seine Aufgabe versteht und wahrnimmt, sondern auch wie die Parteizentrale funktioniert und wie Brandt versucht, sich neben der Parteiarbeit mit jenen Themen zu befassen, die über den Tag hinausreichen und die für die Zukunft der SPD von entscheidender Bedeutung sind.

  • Wie sieht nach Brandts Meinung der Kurs der Partei in den nächsten Jahren aus?
  • Wieviel Solidarität soll, wieviel Kritik kann die Partei im Hinblick auf die Regierung üben?
  • Wie reagiert Brandt selbst auf Kritik aus der Partei und der Öffentlichkeit?
  • Wie sieht es beispielsweise mit der Brandt zugesprochenen Führungsschwäche aus?

Fragen, die der Parteivorsitzende der SPD in einem ausführlichen Gespräch beantwortet.

Die Dokumentation wird erstmals im Kino gezeigt. Anschließend findet eine Diskussion im Café des Kinoklub Erfurt am Hirschlachufer statt.

Der Eintritt ist frei.

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